Mödling

160pxAbb. 1 Wappen von Mödling
Basisdaten
Höhe 246 m
Fläche 9.95 km2
PLZ 2340
Vorwahl 02236
Kfz MD
Adresse der Verwaltung Pfarrgasse 9,
2340 Mödling
Website www.moedling.at
Bürgermeister Hans Stefan Hintner (ÖVP)
Mödling ist eine Stadt im Industrieviertel in Niederösterreich 16 km südlich von Wien mit  Einwohnern (Stand: ).

Mödling ist auch Bezirkshauptstadt des gleichnamigen Bezirks Mödling. Als ehemaliger Sitz einer Babenbergerlinie hat sie den Beinamen Babenbergerstadt.

Geografie

Mödling liegt am Rande des Wiener Beckens. Durch Mödling fließt der Mödlingbach, der im Wienerwald entspringt und bei Achau in die Schwechat mündet. Ein Großteil des Gemeindegebietes ist bewaldet. Es gehört zum Naturpark Föhrenberge.An den Hängen des Wienerwaldes sind zahlreiche Weingärten mit den zugehörigen Heurigen in der Stadt. Das Weinbaugebiet gehört zur Thermenregion. Ortsteile von Mödling sind die Siedlungen Am Wolfsholz und die Heidesiedlung.

In der historischen Altstadt mit alten Bürgerhäusern ist eine Fußgängerzone eingerichtet.

Nachbargemeinden:Im Norden und Osten ist Mödling mit den Gemeinden Maria Enzersdorf und Wiener Neudorf zusammengewachsen. Im Süden grenzt es an Guntramsdorf, von dem es aber vom Eichkogel, der eine besondere Fauna und Flora aufweist, getrennt wird. Bei der Fahrt über den Eichkogel ist zwar Gumpoldskirchen der nächste bewohnte Ort. Dazwischen befindet sich allerdings Gemeindegebiet von Guntramsdorf, sodass Mödling nicht an Gumpoldskirchen grenzt. Im Westen führt eine Straßenverbindung durch die Vorderbrühl, die früher ein eigener Ort war, in die Hinterbrühl. Die Brühlerstraße führt durch ein enges Tal, die so genannte Klausen, wo oberhalb auf der einen Seite die Burgruine Mödling steht. Die andere Seite der Klausen wird vom Kalenderberg gebildet, auf dessen Rückseite sich die Burg Liechtenstein erhebt. An ihrem Beginn wird die Klausen überquert von der Ersten Wiener Hochquellenwasserleitung, und zwar in Form eines gemauerten Aquädukts. Auf den schroffen Felsen stehen die seltenen, aber für Mödling typischen Schirmföhren (Pinus nigra var. austriaca).

Geschichte

Der Ortsname wandelte sich im Laufe der Zeit von medilihha über Medelikch und Medling zu Mödling. Die Wurzeln des Namens stammen aus dem Slawischen; bezeichnet wird damit ein langsam rinnendes Gewässer (wörtlich: träger Fluss).

Die ersten Siedlungsfunde gehen bis in die Jungsteinzeit zurück, wie ein Grabfund einer Doppelbestattung zeigt. Der Ort ist namengebend für die Mödling-Zöbing/Jevišovice-Gruppe. Viele Funde wurden auch auf dem Kalenderberg und dem Jennyberg aus der Hallstattzeit gemacht. In der Nähe des Bahnhofs fand man römische Münzen und ein Grab. Unweit entfernt fanden sich ostgermanische Gräber, die auf die Bewohner der Region nach dem Rückzug Roms verweisen. Ein Langobardisches Gräberfeld im Süden von Mödling zeugt von der Besiedlung durch die Langobarden, die sich hier gegen Ende der Völkerwanderungszeit niederließen, bevor die Masse dieses Volkes nach Pannonien und schließlich Italien abzog und den Awaren das Karpatenbecken überließ. Das Stadtgebiet Mödlings blieb während dieser Zeit besiedelt. Dies zeigten Ausgrabungen eines awarenzeitlichen Gräberfeldes mit über 500 Gräbern an der goldenen Stiege. Grabbeigaben und vollständig erhaltene Skelette sind im Museum der Stadt Mödling ausgestellt.Nach dem Sieg Karls dem Großen über die Awaren im Jahr 803 setzte die Besiedlung aus dem bayrisch-fränkischen Raum ein.

Die erste urkundliche Erwähnung datiert vom 8. September 903 im Zuge eines Gutstausches zwischen zwei Bischöfen als MEDILIHHA ULTRA MONTEM COMMIGENUM.

Danach war Mödling einige Zeit Sitz einer Nebenlinie der Babenberger auf der heutigen Burgruine Mödling. Im Jahr 1177 erhält Heinrich der Ältere, der Sohn von Heinrich II. Jasomirgott, die Herrschaft, die ein Gebiet von Liesing bis zur Piesting und Bruck umfasste. Dies bezeugen Unterlagen, die sich im Stift Heiligenkreuz befinden. Nachdem das Interesse auf der Burg Mödling mehr auf Kunst und Kultur als auf dem Herrschen lag, war hier des Öfteren auch Walther von der Vogelweide zu Gast. Die Spitalskirche und die heutige St. Othmarkirche wurden im 15. Jahrhundert erbaut, der Karner wurde gegen Ende des 12. Jahrhunderts errichtet. Bereits in dieser Zeit war Mödling ein bedeutender Weinort, neben Langenlois einer der bedeutendsten in ganz Niederösterreich.

Unter Herzog Albrecht II. wurde Medlich, wie es damals hieß, im Jahr 1343 zum Markt erhoben.

Bei der ersten Osmanenbelagerung 1529 wurde ein großer Teil der Stadt ein erstes Mal zerstört. Auch 1679 starben viele Einwohner an der Pest. Bei der zweiten Osmanenbelagerung 1683 wurde ein Großteil der Bewohner getötet. Es gelang jedoch, eine Wiederbelebung durch Siedler aus der Steiermark, woran bis heute der Steirische Panther im Wappenschild erinnert. Da bei der zweiten Pestepidemie 1713 nur 22 Bewohner starben, wurde als Dank die Dreifaltigkeitssäule oder Pestsäule, wie sie heute genannt wird, erbaut.

Am 18. November 1875 wurde der Markt Mödling zur Stadt erhoben, Gasbeleuchtung eingeführt und der Kurpark eröffnet.Es folgten die Gründung des Krankenhauses (1882), die erste elektrische Eisenbahn der Monarchie (1883), das Waisenhaus (1886), Feuerwehr und Rettung (1887), die heutige HTL als Technische Militärakademie (1904).

1904 wurde unter Bürgermeister Jakob Thoma, anhand von Charles Lomax auf dem Gemeindegebiet von Wr.Neudorf in Anwesenheit von Kaiser Franz Joseph I. die erste biologische Kläranlage Mitteleuropas errichtet.

1925 wird der Gemeinderat (SDAP) Leopold Müller durch Nationalsozialisten ermordet.Im Zuge des Österreichischen Bürgerkriegs verschanzten sich zwischen 35 und 200 Unterstützerinnen der sozialistischen Republikaner gegen Exekutive und Heimwehr beim Krankenhaus in der Siedlung Fünfhaus, sowie in Folge gegen das in St. Gabriel Position bezogene Bundesheer, dabei wurden zwei Sozialisten und ein Unbeteiligter erschossen.

Nach dem Anschluss Österreichs im Jahr 1938 wurde der Ort in die Stadt Wien zum 24. Bezirk eingemeindet. Erst im Jahr 1954 wurde der Ort wieder eigenständig und fiel wieder an Niederösterreich zurück.

Zum Gedenken an die ermordeten Opfer der NS-Zeit, unter ihnen auch Maria Restituta, wurden am 14. August 2006 Stolpersteine von Gunter Demnig verlegt.

Bevölkerung

Bevölkerungsentwicklung

Religion

Nach den Daten der Volkszählung 2001 sind 59,4 % der Einwohner römisch-katholisch und 8,4 % evangelisch. 3,1 % sind Muslime, 4,1 % gehören orthodoxen Kirchen an und 0,1 % sind israelitisch. 19,0 % der Bevölkerung haben kein religiöses Bekenntnis.

Politik

Mandatsverteilungen bei Gemeinderatswahlen
Wahl ÖVP SPÖ Grüne WfM FPÖ LIF M 2000 WIR BMK
2015 18 8 10 4 1 -
2010 19 9 8 3 1 1
2005 18 12 7 2 2 - -
2000 15 10 5 5 4 1 1
1995 16 8 2 7 4 4 -
1990 17 11 1 10 2 - -

Bürgermeister

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Die gut erhaltene und renovierte Altstadt steht unter dem Schutz der Haager Konvention zum Schutz von Kulturgut bei bewaffneten Konflikten.

Im Rathaus ist auch das Standesamt untergebracht. Aufgrund seines Ambientes hat sich Mödling auch einen Ruf als Hochzeitsstadt erworben. Mit der Kaiserin Elisabethstraße und dem Schrannenplatz errichtete Mödling im Jahr 1976 eine Fußgängerzone, wobei erstmals eine durch die Stadt führende Bundesstraße zur Fußgängerzone erklärt wurde.

Neben der geschützten Stadt selbst gibt es noch das Naturschutzgebiet am Eichkogel, der auf seinen Halbtrockenrasen seltene Pflanzen, wie das vom Aussterben bedrohte Knollen-Brandkraut (Phlomis tuberosa) und andere beherbergt. Aber auch in den Felsen der Klausen wachsen seltene Pflanzen, wie die Mödlinger Feder-Nelke (Dianthus plumarius subsp. neilreichii), die erst Mitte des 19. Jahrhunderts von dem Botaniker August Neilreich entdeckt wurde, oder der Deutsche Alant (Inula germanica). Hier gibt es außerdem große Bestände der seltenen Schwarz-Föhre (Pinus nigra subsp. nigra) und zahlreiche romantische Ruinen des Fürsten Johann I. Josef. Dazu gehört auch die Burgruine Mödling, die auf den Resten der ehemaligen herzoglichen Burg Mödling steht. Letztere zählt zu den drei von Walther von der Vogelweide besungenen Orten, an denen er besonders gefördert wurde. Wegen der malerischen Umgebung war Mödling im Biedermeier ein von Künstlern häufig besuchtes Ausflugsziel. Bis 30. November 1967 war Mödling von Wien aus mit einer Straßenbahnlinie (Nr. 360) zu erreichen.

  • St. Othmarkirche, erbaut im 15. Jahrhundert, gotisch, mit einem Karner
  • Pfarrkirche Mödling-Herz Jesu
  • Spitalskirche Mödling
  • Evangelische Pfarrkirche Mödling
  • Burg Mödling
  • Husarentempel am kleinen Anninger
  • Schwarzer Turm
  • Aquädukt Mödling
  • Hyrtl’sches Waisenhaus
  • Altes Rathaus

;Museen

  • Museum Mödling im Thonetschlössl
  • Volkskundemuseum
  • Stadtverkehrsmuseum (Straßenbahnmuseum)
  • Essinger-Haus
  • Beethoven-Gedenkstätte im Hafnerhaus
  • Wohnhaus des Komponisten Arnold Schönberg zwischen 1918 und 1925

;Theater

  • Stadttheater Mödling
  • Bühne Mayer
  • Mödlinger Puppenkiste
  • Theater im Bunker, befindet sich in einem ehemaligen Luftschutzstollen in der Vorderbrühl
  • Komödienspiele, Sommertheater im Stadttheater
  • Shakespeare, Sommertheater im Konzerthof der Stadtgemeinde Mödling

Bildung

  • Vier Volks- und zwei neue Mittelschulen
  • Polytechnische Schule
  • Höhere Technische Bundeslehr- und Versuchsanstalt
  • Vienna Business School Mödling, Handelsakademie der Wiener Kaufmannschaft
  • Höhere Lehranstalt für Mode & Bekleidungstechnik oder Produktmanagement & Präsentation
  • Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium Franz-Keim-Gasse
  • Bundesgymnasium und wirtschaftskundliches Bundesrealgymnasium Untere Bachgasse
  • Beethoven-Musikschule
  • Volkshochschule

Wirtschaft und Infrastruktur

Wirtschaft

Früher war Mödling durch Großbetriebe geprägt. Heute ist dort jedoch eher Kleingewerbe angesiedelt. Viele der Großbetriebe sind nach Wiener Neudorf in das Industriezentrum Niederösterreich Süd abgewandert.

Energieversorgung und soziale Infrastruktur

Mödling ist im dicht verbauten Gebiet fast vollständig mit biogener Fernwärme, welche im Biomasseheizkraftwerk Mödling erzeugt wird, aufgeschlossen. Die öffentlichen Gebäude, wie Schulen, Ämter und Kranken- und Pflegeanstalten, als auch großvolumige Wohnbauten werden mit dieser Fernwärme versorgt.In Mödling befindet sich:

  • die Bezirkshauptmannschaft des gleichnamigen Bezirks
  • ein Finanzamt
  • das Bezirksgericht Mödling
  • das Landesklinikum Thermenregion Mödling
  • das überregional bedeutende Veterinärmedizinische Institut Mödling

Verkehr

Die Stadt wird von der Südbahn durchquert, die mit S-Bahn und Regionalzügen eine schnelle Verbindung nach Wien, Baden und Wiener Neustadt ermöglicht. Der Bahnhof ist für die zahlreichen Pendler auch mit einer großzügig angelegten Park&Ride-Anlage ausgestattet.

Außerdem führen von den zwei Busbahnhöfen (Bahnhof und Badstraße) Buslinien in den ganzen Bezirk sowie auch nach Siebenhirten und Liesing (Wien 23). Auch die Shopping City Süd wird durch die Buslinie 207 erschlossen.

Es gibt seit Jahren Bestrebungen, den Bahnhofsvorplatz zu renovieren und den Busbahnhof zu modernisieren; die Stadt Mödling hat auch schon eine Designstudie vorgestellt, bisher ist aber kein konkretes Datum bekannt. 2014 wurde der vor allem im Schülerverkehr zur HTL Mödling bedeutende Busbahnhof Badstraße umgebaut.

Weiters gibt es einen Citybus mit vier Linien, (1, 2a, 2b, 3) welcher vom ÖBB-Postbus betrieben wird.

Die Autobahnanschlussstelle Mödling an die Südautobahn A2 ist zugleich die Anschlussstelle für die Shopping City Süd außerhalb der Stadt. Das Kurzparksystem ist Mitglied bei m-parking.

Von historischem Interesse ist in Bezug auf Verkehr noch

  • die erste dauerhaft mit Oberleitung betriebene Bahn der Welt, die ehemalige elektrische Straßen- bzw. Lokalbahn Mödling–Hinterbrühl nach Hinterbrühl
  • die ehemalige Laxenburger Bahn (oder „Kaiserbahn“) nach Laxenburg sowie
  • die Straßenbahnlinie 360 der Wiener Linien, die, bis zu ihrer Einstellung 1967, über Maria Enzersdorf (am Gebirge), Brunn am Gebirge und Perchtoldsdorf nach Rodaun führte.

Städtepartnerschaften

Mödling pflegt Städtepartnerschaften und eine Städtefreundschaft mit

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Stadt

Bis 1900

  • Jakob Thoma (1848–1910), Landtagsabgeordneter (CS) und Bürgermeister von Mödling (1890–1910)
  • Carl Freiherr von Merode (1853–1909), Landschaftsmaler
  • Maria Janitschek (1859–1927), Schriftstellerin
  • Carl Prohaska (1869–1927), Komponist, Musikpädagoge und Dirigent
  • Adolf Rziha (1875–1962), Rennrodler und Kommunalpolitiker
  • Hans Schürff (1875–1939), Politiker
  • Robert Müller (1877–1942), Filmmanager, -verleiher und -produzent
  • Walther Schmied-Kowarzik (1885–1958), Philosoph
  • Hermann Josef Ullrich (1888–1982), Komponist und Musikschriftsteller
  • Hermann Buchinger (1890–1958), Politiker (SPÖ)
  • Josef Deutsch (1890–1970), Politiker (SPÖ), Bürgermeister und Abgeordneter
  • Heinrich Demelius (1893–1987), Rechtshistoriker
  • Emmy Haesele (1894–1987), Grafikerin und Malerin
  • Adalbert Duschek (1895–1957), Mathematiker
  • Otto Brunner (1898–1982), Historiker

1901 bis 1950

  • Heinrich Kunnert (1904–1979) Bibliothekar und Archivar
  • Alfred Maleta (1906–1990), Politiker, Nationalratspräsident
  • Josef Rohata (1909–1989), Politiker (SPÖ) und Buchdrucker
  • Arthur Mussil (1911–1999), Politiker (ÖVP)
  • Gustav A. Wetter (1911–1991), Jesuit
  • Joseph Abileah (ursprünglich Wilhelm Niswiszki) (1915–1994), israelischer Violinist und Friedensaktivist, 1948 erster verurteilter israelischer Kriegsdienstverweigerer
  • Lisl Engels (1916–2006), Malerin
  • Maria von Schmedes (1917–2003), Sängerin und Schauspielerin
  • August Ségur-Cabanac (1922–2011), General
  • Franz Fakler (1923–2001), Weinhauer
  • Peter Weiser (1926–2012), Journalist und Generalsekretär des Wiener Konzerthauses
  • Roland Moebius (* 1929), Architekt
  • Leo Tichat (1930–2012), Künstler
  • Christine Haager (1938–2018), Politikerin (SPÖ)
  • Herwig Stiegler (* 1938), Rechtshistoriker
  • Werner Gamerith (* 1939), Umweltaktivist, Autor und Fotograf
  • Harald Lowatschek (* 1939), Schuldirektor, Politiker (ÖVP) und Bürgermeister
  • Dany Sigel (* 1939), Schauspielerin und Musicaldarstellerin
  • Martin Seger (* 1940), Universitätsprofessor der Geographie
  • Werner Stanzl (* 1941), Journalist und Dokumentarfilmer
  • Wilhelm Brauneder (* 1943), Jurist
  • Franz Koglmann (* 1947), Jazzmusiker
  • Elisabeth Bleyleben-Koren (* 1948), Bankmanagerin
  • Herbert Kaufmann (* 1949), Politiker (SPÖ) und Vorstand der Flughafen Wien AG
  • Wolfgang Kos (* 1949), Journalist und Historiker
  • Wolfgang Katzer (* 1950), Komiker
  • Ferdinand Opll (* 1950), Historiker und Archivar

Ab 1951

  • Bruno Liberda (* 1953), Komponist
  • I Stangl (* 1954), Kabarettist
  • Dieter Chmelar (* 1957), Journalist, Moderator und Kabarettist
  • Fritz Drazan (1957–2019), Fußballspieler und -trainer
  • Ilse Hans (* 1957), Politikerin (FPÖ)
  • Leo Bei (* 1958), Musiker
  • Kurt Pongratz (* 1958), Fernsehregisseur
  • Ronnie Leitgeb (* 1959), Tennistrainer
  • Michael Spindelegger (* 1959), Politiker (ÖVP)
  • Wolfgang Hesoun (* 1960), Manager und Generaldirektor der Siemens AG, Österreich
  • Diego Donnhofer (* 1961), Drehbuchautor, Regisseur und Produzent
  • Raimund Bahr (* 1962), Historiker und Publizist
  • Gery Keszler (* 1963), Gründer und Organisator des Life Balls
  • Karin Schäfer (* 1963), Bühnenkünstlerin
  • Bernhard Vock (* 1963), Abgeordneter zum Nationalrat (FPÖ)
  • Hans Stefan Hintner (* 1964), Journalist und Politiker (ÖVP)
  • Martin Krammer (* 1964), Designer, Bildhauer und Lehrer
  • Manfred Zsak (* 1964), Fußballnationalspieler
  • Paul Harather (* 1965), Filmregisseur, Produzent und Drehbuchautor
  • Ernst Aigner (* 1966), Fußballspieler
  • Mario Gonzi (* 1966), Jazzmusiker
  • Michael Jursa (* 1966), Altorientalist
  • Rupert Huber (* 1967), Komponist und Pianist
  • Christoph Kainz (* 1967), Politiker (ÖVP)
  • Leonhard Paul (* 1967), Musiker
  • Michael Buchleitner (* 1969), Hindernis- und Langstreckenläufer
  • Karin Gayer (* 1969), Schriftstellerin
  • Elisabeth Kaufmann-Bruckberger (* 1970), Abgeordnete zum Nationalrat (FRANK, BZÖ, FPÖ)
  • Stephan Marasek (* 1970), Fußballnationalspieler
  • Vivian Bartsch (* 1972), Theater- und Filmschauspielerin
  • Alex Kristan (* 1972), Stimmenimitator und Kabarettist
  • Marion Maruska (* 1972), Tennisspielerin
  • Skero (* 1972), Hip-Hop-Musiker und Street-Art-Künstler
  • Thomas Aigner (* 1973), Historiker
  • Nina Maron (* 1973), Künstlerin
  • Thomas Rösner (* 1973), Dirigent
  • Markus Scharrer (* 1974), Fußballspieler
  • Nino Tomaschek (* 1976), Wissenschaftstheoretiker und -manager
  • Christian Hafenecker (* 1980), Politiker (FPÖ)
  • Christian Stephan (* 1980), Fernsehmoderator
  • Julia Hanzl (* 1982), Keramikerin und Bildhauerin
  • Christine Reiler (* 1982), Miss Austria 2007
  • Katharina Kucharowits (* 1983), Politikerin (SPÖ)
  • Gerhild Steinbuch (* 1983), Schriftstellerin
  • Michael Strasser (* 1983), Extremsportler
  • Georg Lauscha (* 1987), Radrennfahrer
  • Lisa Makas (* 1992), Fußballspielerin
  • Johannes Nussbaum (* 1995), Schauspieler

Weitere Persönlichkeiten

  • Heinrich der Ältere (1158–1223), unter seiner Herrschaft wurde die Burg Mödling errichtet
  • Konrad III. von Mödling († 1283) war Augustiner-Chorherr und als Konrad III. von 1257 bis 1283 Propst des Klosterstifts Berchtesgaden
  • Přemysl III. von Troppau (* um 1450; † 17. Februar 1493) war Herzog von Troppau und Domherr von Breslau, Olmütz und Wien sowie Propst der Pfarrei St. Othmar in Mödling. Er war Pfarrer zur Bauzeit der Othmarkirche, an deren Nordwand sich heute noch sein Grabstein befindet.
  • Joseph von Semlin (Ali Mirza Khan) (um 1730–1824), österreichischer Offizier, persischer Erbprinz (präsumptiver Kaiser) von Indien; besaß ein Anwesen in Mödling, wo er auf seinen Wunsch hin auch beigesetzt wurde.
  • Ludwig van Beethoven (1770–1827), deutscher Komponist. Er wohnte in den Sommermonaten 1818, 1819 („Hafnerhaus“) und 1820 („Christhof“) in Mödling
  • Gustav Adolf von Greisinger (1793–1868), kaiserlich-österreichischer Generalmajor, Professor und Mathematiker, verstarb in Mödling
  • Friedrich Julius Schüler (1832–1894), Generaldirektor der k.k. priv. Südbahn
  • Josef Schöffel (1832–1910), Bürgermeister von Mödling (1873–1882), „Retter des Wienerwaldes“
  • Philippine von Edelsberg (1838–1917), Opernsängerin
  • Robert Eder (1848–1918), Heimatforscher, Ornithologe und Volkskundler
  • Anton Paul Heilmann (1850–1912), Maler und Illustrator, verbrachte seine letzten Lebensjahre in Mödling
  • Arnold Schönberg (1874–1951), Komponist (Zwölftonmusik), wohnte von 1918 bis 1925 in Mödling. Das ehemalige Wohnhaus in der Bernhardgasse 6 ist heute ein Museum, das Schönberg-Haus Mödling.
  • Anton Wildgans (1881–1932), Schriftsteller
  • Franz Theodor Csokor (1885–1969), Schriftsteller und Dramatiker
  • Karl Lehrmann (1887–1957), Architekt
  • Armand Weiser (1887–1933), Architekt und Fachschriftsteller
  • Norbert Sprongl (1892–1983), Zwölftonkomponist
  • Maria Restituta (1894–1943), Ordens- und Krankenschwester am Krankenhaus Mödling
  • Albert Drach (1902–1995), Schriftsteller und Jurist
  • Johannes Mario Simmel (1924–2009), Schriftsteller, verbrachte einen Teil seiner Kindheit in Mödling
  • Silvia Jelincic (* 1978), Journalistin und Schriftstellerin

Weblinks

Anmerkungen

Hinweis

Dieser Artikel wurde aus der deutschsprachigen Wikipedia entnommen. Den Originalartikel finden Sie unter http://de.wikipedia.org/wiki/Mödling

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