Eisenstadt

160pxAbb. 1 Wappen von Eisenstadt
Basisdaten
Höhe 182 m
PLZ 7000
Vorwahl 02682
Website www.eisenstadt.gv.at
Bürgermeister Thomas Steiner (ÖVP)
Die Freistadt Eisenstadt ( ‚Klein-Martin‘, kroatisch Željezno, hebräisch Asch) ist die Landeshauptstadt des Bundeslandes Burgenland in Österreich. Eisenstadt ist eine Statutarstadt – die zuständige Bezirksverwaltungsbehörde ist der Bürgermeister – und Sitz der Bezirkshauptmannschaft Eisenstadt-Umgebung sowie des Landes- und Bezirksgerichtes Eisenstadt. Die Stadt liegt am Fuße des Leithagebirges und ist mit ihren (Stand ) Einwohnern die kleinste Landeshauptstadt in Österreich. Bezogen auf die Einwohnerzahl belegt Eisenstadt auf der Liste der Städte Österreichs den 41. Platz.

Geografie

Eisenstadt liegt am südlichen Fuße des Leithagebirges auf einer allmählich zur Wulkaebene abfallenden Terrasse in einer Seehöhe von 182 m (Meteorologische Station 230 m). Dem Ost-West-Verlauf der Terrasse folgte ursprünglich auch die Ausdehnung der Stadt von Oberberg-Eisenstadt im Westen bis zur Kaserne im Osten. Erst später begann sie sich nach dem Süden gegen die Wulkaebene hin und in den letzten Jahrzehnten auch nach Norden die Hänge des Leithagebirges empor auszubreiten, wo nach und nach die Weingärten neuen Siedlungen weichen mussten.

Geschützt von dem bis über 400 m emporragenden Kamm des Leithagebirges, der von dichten Laubwäldern bedeckt ist, reifen auf den klimatisch günstigen Hängen Weintrauben, Marillen, Pfirsiche und Mandeln. Soweit das Auge reicht, ist alles mit Weinreben bepflanzt, die auch die Stadt von allen Seiten umsäumen.

Stadtgliederung

Das Gemeindegebiet umfasst folgende drei Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand ):

  • Eisenstadt ()
  • Kleinhöflein im Burgenland ()
  • Sankt Georgen am Leithagebirge ()

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Eisenstadt, Kleinhöflein im Burgenland, Oberberg-Eisenstadt, St. Georgen und Unterberg-Eisenstadt.

    • Im Stadtteil Oberberg beeindruckt die Bergkirche mit dem wohl einzigartigen Kalvarienberg und dem Haydnmausoleum.
    • Den Stadtteil Unterberg (siehe Unterberg-Eisenstadt) charakterisieren das ehemalige jüdische Viertel und der alte jüdische Friedhof.
    • Das westlich von Eisenstadt gelegene Winzerdorf Kleinhöflein war im Mittelalter Bestandteil der Herrschaft Eisenstadt, kam im 17. Jahrhundert in den Besitz der Familie Esterházy und wurde 1970 eingemeindet.

Mehrere aus dem 17. und 18. Jahrhundert erhaltene Höfe mit ihren rustifizierten Einfahrtstoren schaffen die gemütliche Atmosphäre für die Heurigenschenken im östlich von Eisenstadt gelegenen Stadtteil St. Georgen. Die Inschrift „Marcus Atilius“ auf dem so genannten Attilastein aus dem 1. Jahrhundert nach Christus vor dem Dorfbrunnen weist auf die römische Kultur in diesem Gebiet hin.

Klima

Die langjährige mittlere Jahrestemperatur (ermittelt in den Jahren 1961 bis 1990) beträgt 10,4 °C. Der Mittelwert des Jahres 2007 betrug 11,8 °C. Die durchschnittliche Jahresniederschlagsmenge (zwischen 1961 und 1991) beträgt 589 mm (dazu die langjährigen Klimadaten auf ZAMG-Webseite). Aktuell siehe Wetterwerte Burgenland der ZMAG.

Geschichte

Vor Christi Geburt war das Gebiet Teil des keltischen Königreiches Noricum und gehörte zur Umgebung der keltischen Höhensiedlung Burg auf dem Schwarzenbacher Burgberg.

Später unter den Römern lag das heutige Eisenstadt dann in der Provinz Pannonia.

Funde belegen, dass der Raum Eisenstadt schon in der Hallstattzeit besiedelt war. Etwas später siedelten sich Kelten und Römer an. Zur Zeit der Völkerwanderung besiedelten verschiedene germanische Völker und die Hunnen den Raum Eisenstadt. Um 800, zur Zeit Karls des Großen, begann die Besiedlung durch die Bajuwaren. Eisenstadt schien 1118 zum ersten Mal als „castrum ferrum“ auf. Die erste schriftliche Erwähnung erfolgte 1264 als „minor Mortin“ (entsprechend ungarisch „Kismarton“). Der Raum Eisenstadt zählte zu den westlichsten Teilen des Königreichs Ungarn.

1373 kam die Stadt in den Besitz der ungarischen Adelsfamilie Kanizsai. Die Familie ließ die Mauern befestigen und baute innerhalb der Mauern eine Wasserburg. Aus dieser Zeit stammt auch der Name „Eysenstat“ (stark, eisern, daher Eisenstadt). 1388 erhielt Eisenstadt das Marktrecht. Das deutsch besiedelte Westungarn gelangte als Pfand an das Haus Habsburg: 1445 erwarb Herzog Albrecht VI. die Stadt; die folgenden 150 Jahre blieb Eisenstadt unter österreichischer Verwaltung (als wäre es Teil des späteren Niederösterreich), die von Wien aus amtierte. Während des Türkenkrieges eroberten die Türken 1529 und 1532 Eisenstadt bei ihrem Vormarsch auf Wien.

Der ungarische Adel verlangte von den inzwischen auch erblich als Könige von Ungarn fungierenden Habsburgern, Westungarn wieder voll in Ungarn zu integrieren und die österreichische Direktverwaltung zu beenden. Um die ungarische Adelsfamilie Esterházy für das Haus Habsburg einzunehmen, wurde sie 1648 vom römisch-deutschen Kaiser Ferdinand III. in seiner Funktion als König von Ungarn unter anderem mit der Region Eisenstadt belehnt und 1687 von seinem Nachfolger Leopold I. in den Reichsfürstenstand erhoben. Das Fürstengeschlecht wandelte durch rege Bautätigkeit das Bild der Stadt nachhaltig.

Parallel dazu wurde Eisenstadt (in seinem damaligen Umfang innerhalb der Stadtmauern) am 26. Oktober 1648 vom Kaiser auf dringenden Wunsch der Bürgerschaft zur königlichen Freistadt erhoben, die außer dem König niemandem untertan war, und bezahlte dafür 16.000 Gulden und 3.000 Eimer Wein im Wert von 9.000 Gulden. Außerhalb der Stadtmauern, auf von ihm verwaltetem Gebiet, siedelte Paul I. Esterházy de Galantha 1670 unmittelbar neben dem damaligen Eisenstadt und in sechs umliegenden Orten, den sogenannten Siebengemeinden, etwa 3.000 Juden an, die zuvor aus Wien vertrieben worden waren. Samson Wertheimer (1658–1742), der in Wien als Hoffaktor tätig war, wirkte in Eisenstadt als Rabbiner.Die Familie Esterházy entwickelte sich bald zu einer der reichsten Adelsfamilien Mitteleuropas und hatte zahlreiche Schlösser zur Auswahl. Sie entschied sich für Eisenstadt als fürstlichen Hauptsitz, baute die frühere Wehrburg zum repräsentativen Schloss um und pflegte eine sehr aufwändige, eindrucksvolle Hofhaltung, die sogar zu Besuchen von Kaiserin Maria Theresia führte. Mit der Bestellung von Joseph Haydn zum fürstlichen Hofkapellmeister in den 1760er Jahren begann hier eine 30 Jahre anhaltende Glanzzeit des Kunstlebens. 1809 wurde Eisenstadt während der Koalitionskriege von französischen Truppen besetzt.

1865–1898 musste das Haus Esterházy auf den gewohnten großen Repräsentationsaufwand verzichten, da man sich finanziell übernommen hatte und dem Bankrott nur mit kaiserlicher Hilfe entkommen war. In Eisenstadt wurde es still. Die westungarische Stadt war kulturell auf Wien ausgerichtet und versuchte, sich der von Budapest in den letzten Jahrzehnten des 19. Jhdt. betriebenen Magyarisierung zu entziehen. 1897 wurde Eisenstadt an das ungarische Eisenbahnnetz angeschlossen.Nach dem Ersten Weltkrieg und der Auflösung Österreich-Ungarns fand ein dreijähriges Ringen um die künftige Staatszugehörigkeit „Deutsch-Westungarns“ und somit von Eisenstadt statt. Durch den Friedensvertrag von St. Germain 1919 mit Österreich und von Trianon 1920 mit Ungarn kam das Gebiet 1921 als Burgenland (so der neue Name) zu Österreich. Das ursprünglich als Landeshauptstadt vorgesehene Ödenburg ( Sopron) wurde auf Grund einer Volksabstimmung Ungarn zugeschlagen. Statt Ödenburg wurde daher Eisenstadt am 19. Oktober 1925 zum Sitz der burgenländischen Landesregierung und damit de facto zur Landeshauptstadt bestimmt. In der burgenländischen Verfassung wurde es allerdings damals nicht als solche erwähnt.

In Eisenstadt wurde eine römisch-katholische Apostolische Administratur errichtet, um die Burgenländer nicht mehr einem ungarischen Bischof unterzuordnen. Der Freistadt Eisenstadt wurden die umliegenden Gemeinden angeschlossen: 1923 Eisenstadt-Schlossgrund, 1938 Unterberg-Eisenstadt, 1939 Oberberg-Eisenstadt, 1970 Kleinhöflein und St. Georgen.

Zum 200. Geburtstag Haydns veranstaltete die Haydnstiftung in Zusammenarbeit mit der damaligen „Mittelstelle Deutscher Jugend in Europa“ im Juli 1932 in Eisenstadt eine große Haydnfeier mit deutlich nationalsozialistisch-großdeutschem Charakter. Aus allen deutschsprachigen Siedlungsgebieten in Mitteleuropa brachten Jugendliche Erde ihrer Heimat (z. B. Helgoland), bedeutender historischer Stätten (z. B. von der Wartburg bei Eisenach), von Gräbern historisch bedeutender Deutscher (z. B. von den Kaisergräbern des Speyerer Domes und dem Grab Martin Luthers), von Gedenkstätten (z. B. von Friedrich Schillers Geburtshaus in Marbach am Neckar), Schlachtfeldern (z. B. vom Völkerschlachtdenkmal und vom Langemarck-Friedhof) sowie von Arbeitsstätten (z. B. Warndtgebiet im Saarland) nach Eisenstadt als Bekenntnis zu nationalem Deutschtum. Das Haydnmal in Gestalt einer großdimensionierten Kubus-Urne trug die Inschrift „Jugend kam aus allen Marken und brachte Erde der Heimat, Joseph Haydn, dem Sänger des Liedes der Deutschen, zur Ehre, dem ewigen Reiche der Deutschen zum Pfand.“

In der NS-Zeit wurde das Burgenland aufgelöst; sein nördlicher Teil mit Eisenstadt wurde zum Gau Niederdonau geschlagen. Die jüdischen Eisenstädter wurden vertrieben oder ermordet. Während des Zweiten Weltkriegs wurde Eisenstadt einmal bombardiert, wobei es 40 Todesopfer gab. 1945 nahm die Rote Armee Eisenstadt ein, und die Stadt blieb bis 1955 sowjetisch besetzt. 1956 wurde Eisenstadt Sitz der evangelisch-lutherischen Superintendentur Burgenland und 1960 Sitz der römisch-katholischen Diözese Eisenstadt.

Erst 1965 verankerte Eisenstadt den Status der Landeshauptstadt in der Stadtverfassung. In der Landesverfassung erfolgte es überhaupt erst 1981.

Bevölkerungsentwicklung

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat umfasst aufgrund der Einwohnerzahl insgesamt 29 Sitze.

Ergebnisse der Gemeinderatswahlen seit 1997
Partei 2017 2012 2007 2002 1997
Sti. % M. Sti. % M. Sti. % M. Sti. % M. Sti. % M.
ÖVP 4.051 55,29 17 3.534 50,19 15 3.738 54,08 17 4.274 63,01 19 3.178 57,17 17
SPÖ 1.616 22,06 7 1.997 28,36 9 1.925 27,85 8 1.633 24,07 7 1.471 26,46 8
FPÖ 825 11,26 3 528 7,50 2 454 6,57 2 403 5,94 1 636 11,44 3
Grüne 662 9,04 2 862 12,24 3 528 7,64 2 473 6,97 2 274 4,93 1
LBL 46 0,63 0 120 1,70 0 171 2,47 0 nicht kandidiert nicht kandidiert
NEOS 127 1,73 0 nicht kandidiert nicht kandidiert nicht kandidiert nicht kandidiert
LINKE nicht kandidiert 96 1,39 0 nicht kandidiert nicht kandidiert nicht kandidiert
Wahlberechtigte 10.851 10.445 9.921 9.346 8.815
Wahlbeteiligung 73,42 % 72,71 % 74,69 % 77,59 % 76,26 %

Bürgermeister

Bürgermeister ist seit November 2011 der Abgeordnete zum burgenländischen Landtag Thomas Steiner (ÖVP), der die Nachfolge von Andrea Fraunschiel antrat. Erster Vize-Bürgermeister ist Istvan Deli (ÖVP). Zweiter Vize-Bürgermeister ist der Abgeordnete zum Burgenländischen Landtag Günter Kovacs (SPÖ).

Zu Stadtbezirksvorstehern wurden ernannt: Istvan Deli (Stadtteil Eisenstadt), Heidi Hahnekamp (St. Georgen) und Josef Weidinger (Kleinhöflein).

Magistratsdirektorin ist Gerda Török.

Stadtrat

Der Stadtrat umfasst neben Bürgermeister Thomas Steiner, den Vizebürgermeistern Istvan Deli und Günter Kovacs weiters Michael Freismuth (ÖVP), Stefan Lichtscheidl (ÖVP), Hans Skarits (ÖVP) und Renée Maria Wisak (SPÖ).

Chronik der Bürgermeister

  • 1925–1929: Paul Koller (SPÖ)
  • 1950–1977: Hans Tinhof (ÖVP)
  • 1977–1990: Kurt Korbatits (ÖVP)
  • 1990–2002: Alois Schwarz (1932–2007, ÖVP)
  • 2002–2006: Peter Nemeth (ÖVP)
  • 24. Jänner 2007 bis 15. November 2011: Andrea Fraunschiel (ÖVP), erste Bürgermeisterin von Eisenstadt
  • seit November 2011: Thomas Steiner (ÖVP)

Städtepartnerschaften

Mit folgenden Städten bestehen Partnerschaften:

  • Bad Kissingen, Deutschland
  • Colmar, Frankreich
  • Lignano Sabbiadoro, Italien (nur Städtefreundschaft)
  • Sanuki, Japan
  • Sopron, Ungarn

Wappen

100px Blasonierung: „Das Wappen der Freistadt Eisenstadt zeigt einen roten Schild, aus dessen Fußrand ein silberer, schwarz ausgefugter Quaderturm mit drei sichtbaren Zinnen auf einem sich seitlich etwas verbreiternden Unterbau emporragt. Der Turm weist ein viereckiges schwarzes Fenster mit silberfarbenem Gitter und unter diesem ein schwarzes, offenes, halbrundes Tor auf, das mit einem zur Hälfte herabgelassenen silberfarbenen Fallgatter versichert ist. Auf dem Zinnenkranze des Turmes steht ein schwarzer, rotbezungter und golden bewehrter Adler mit den goldenen Initialen F.III (Ferdinand III.) auf der Brust. Auf dem Schild ruht eine silberfarbene Mauerkrone mit fünf sichtbaren Zinnen.“

Land

Eisenstadt ist die Landeshauptstadt des Bundeslandes Burgenland und beherbergt neben dem Sitz der Landesregierung auch den Sitz des Burgenländischen Landtages, oberste Verwaltungsinstitutionen des Landes und Gerichtshöfe.

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Straßenanbindungen

In den letzten Jahrzehnten wurde Eisenstadt verkehrstechnisch besser mit der Region Wien verbunden. Die Burgenland Schnellstraße S 31 verbindet Eisenstadt mit der Südost Autobahn A 3 (mündet bei Guntramsdorf in die Süd Autobahn A 2 in Richtung Wien) und der Mattersburger Schnellstraße S 4 (führt durch den Bezirk Mattersburg in Richtung Wiener Neustadt und mündet anschließend ebenfalls in der Süd Autobahn A 2). Über Bundesstraßen ist Eisenstadt über die Burgenland Straße B 50, die Ruster Straße B 52 und die Eisenstädter Straße B 59 erreichbar.

Öffentlicher Verkehr

Über die Pannoniabahn ist Eisenstadt mit der Ostbahn verbunden und so durchgehend von Wien mit Regional-Express-Zügen erreichbar. In Wulkaprodersdorf gibt es für jeden aus Eisenstadt kommenden Zug entweder einen Anschluss nach Deutschkreutz/Sopron oder nach Wien Meidling.

Der Domplatz in Eisenstadt ist Knotenpunkt für den Regionalbusverkehr. Von hier aus gehen Busse in die benachbarten Orte, als auch in die Bezirke Mattersburg, Neusiedl, Baden(NÖ), Bruck an der Leitha(NÖ) und Wiener Neustadt Land(NÖ) und nach Wien. Domplatz und Bahnhof sind mit regelmäßigen Bussen verbunden.

Seit Dezember 2016 verkehren in Eisenstadt die drei Stadtbuslinien Georg (Linie 1), Vitus (Linie 2) und Martin (Linie 3). Sie verbinden die historischen Zentren, die Siedlungsgebiete am Leithagebirgshang, die Wohngebiete Richtung Süden sowie die südlich gelegenen Einkaufszentren und Gewerbegebiete mit den beiden Hauptumstiegspunkten am Bahnhof und am Busbahnhof/Domplatz.

Unternehmen

Die 1.089 Unternehmen Eisenstadts beschäftigten per Stichtag 15. Mai 2001 13.581 Mitarbeiter. Acht Unternehmen davon beschäftigten je über 200 Mitarbeiter.
2006: Durch das Auslaufen der EU-Förderungen übersiedeln viele Firmen wieder weg aus Eisenstadt nach Wien oder Ungarn.

Polizei

Als Sicherheitsbehörde für die Stadt fungiert die Landespolizeidirektion Burgenland, die auch für die nahe gelegene Freistadt Rust zuständig ist. Als Dienststelle des Wachkörpers ist ihr das Stadtpolizeikommando Eisenstadt unterstellt. Ebenfalls befindet sich in Eisenstadt das Bildungszentrum der Sicherheitsexekutive für das Bundesland Burgenland.

Bildungseinrichtungen

  • BG/BRG/BORG Eisenstadt
  • Bundeshandelsakademie und Bundeshandelsschule Eisenstadt
  • Bildungszentrum der Sicherheitsexekutive (BZS) Eisenstadt der Sicherheitsakademie
  • Fachhochschule Burgenland
  • Gymnasium der Diözese Eisenstadt Wolfgarten
  • HTBLA Eisenstadt
  • Pädagogische Hochschule Burgenland
  • Theresianum Eisenstadt
  • Joseph Haydn Konservatorium

Sport

  • EV Eisenstadt Raptors
  • SC Eisenstadt von 1907 bis 2008.
  • UFC St. Georgen/Eisenstadt: Die Heimspielstätte befindet sich in der Eisenstädter Katastralgemeinde St. Georgen am Leithagebirge. Aktuell ist der UFC Meister in der II. Liga Nord und steigt für die Saison 2013/14 in die Landesliga Burgenland auf.
  • Eisenstadt FC: Heimspielstätte in Müllendorf. (2007–2008)

Sehenswürdigkeiten und Kultur

Museen

  • Haydn-Haus Eisenstadt
  • Landesmuseum Burgenland
  • Österreichisches Jüdisches Museum
  • Diözesanmuseum
  • Feuerwehrmuseum

Sakralbauten

  • Bergkirche
  • Dom St. Martin, spätgotische ehemalige Wehrkirche
  • Franziskanerkirche und Kloster St. Michael
  • Pfarrkirche Eisenstadt-Kleinhöflein
  • Pfarrkirche Eisenstadt-St. Georgen
  • Antoniuskirche im Krankenhaus Barmherzige Brüder
  • Evangelische Pfarrkirche Eisenstadt
  • Privatsynagoge im Österreichischen Jüdischen Museum
  • Alter- und Neuer Jüdischer Friedhof

Schlösser

  • Schloss Esterházy mit Schlosspark und Leopoldinentempel
  • Gloriette, ehemaliges Jagdschloss des Fürsten Esterházy

Sonstige Gebäude

  • Martinkaserne
  • Landhaus Eisenstadt
  • Haydn-Mausoleum
  • Leinnerhaus
  • Margaretinum
  • Haus der Begegnung der Diözese Eisenstadt
  • Rathaus
  • Pulverturm
  • Raiffeisen-Jubiläumswarte, 16 Meter hohe Aussichtswarte oberhalb der Gloriette

Kultur

  • Haydnfestspiele
  • EisenSTADTfest, Fest in der historischen Fußgängerzone
  • Fest der 1000 Weine, Weintage in der Fußgängerzone Eisenstadt

Persönlichkeiten

Zu den bekanntesten Persönlichkeiten der Stadt zählt der Komponist Joseph Haydn (1732–1809), der hier als Hofkapellmeister wirkte. Seit mehreren Jahrhunderten einen Bezug zur Stadt hat das Haus Esterházy, das als Familie den Ehrenbürgerstatus besitzt. Mehrere bekannte Politiker, Künstler, Wissenschaftler und Sportler sind in Eisenstadt geboren, darunter der Anatom Josef Hyrtl (1810–1894), der österreichische Landwirtschaftsminister Nikolaus Berlakovich (* 1961) und die Fußballspieler Andreas Ivanschitz (* 1983) und Philipp Hosiner (* 1989).

Eisenstadt war auch Wirkungsstätte von historisch bedeutenden Persönlichkeiten des religiösen, insbesondere jüdischen Lebens. So wirkte etwa Esriel Hildesheimer (1820–1899), der Mitbegründer der modernen Orthodoxie im Judentum, 18 Jahre lang als Rabbiner in Eisenstadt. Der israelische Politiker und Rabbi Mosche Se’ev Feldman kam in Eisenstadt zur Welt.

Weblinks

Hinweis

Dieser Artikel wurde aus der deutschsprachigen Wikipedia entnommen. Den Originalartikel finden Sie unter http://de.wikipedia.org/wiki/Eisenstadt

Der Text ist unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar; Informationen zum Lizenzstatus eingebundener Mediendateien (etwa Bilder oder Videos) können im Regelfall durch Anklicken dieser abgerufen werden. Möglicherweise unterliegen die Inhalte jeweils zusätzlichen Bedingungen.

Wikipedia® ist eine eingetragene Marke der Wikimedia Foundation Inc.

Europakarte
Stadtplan Eisenstadt